API-Schlüssel bei Bitget erstellen
Damit Systemtreue deine Trades von Bitget lesen kann, brauchst du einen API-Schlüssel. Den erstellst du bei Bitget selbst und trägst ihn hier einmal ein.
Zwei Entscheidungen auf einem Bildschirm
Bitget stellt dir beim Erstellen zwei verschiedene Fragen, die leicht durcheinander geraten:
| Was du einstellst | Was es entscheidet |
|---|---|
| Read-only | ob der Schlüssel etwas tun darf → bei uns: nein |
| Die Bereiche | was der Schlüssel überhaupt sehen darf |
Die erste Einstellung schützt dein Geld. Die zweite entscheidet, ob Systemtreue deine Trades findet. Beide müssen stimmen — sonst ist entweder dein Konto unnötig offen oder deine Auswertung bleibt leer.
Vorher: Zwei-Faktor-Authentifizierung
Ohne aktive 2FA lässt Bitget keinen API-Schlüssel anlegen. Falls du sie noch nicht hast, richte sie zuerst in den Sicherheitseinstellungen ein.
Schritt für Schritt
1 · Zur API-Seite
Melde dich bei bitget.com an. Klick oben rechts auf dein Profil-Symbol und wähl „API-Verwaltung“ (je nach Ansicht „API-Keys“ oder API Management).
Klick dort auf „API-Key erstellen“.
In der Bitget-App: Mehr → Bereich Tools → API-Keys → Neuen API-Key erstellen.
2 · Schlüsseltyp: systemgeneriert
Bitget fragt, welche Art Schlüssel du willst. Wähl die obere Option: „Systemgenerierter API-Key“.
Bitget erzeugt dann Schlüssel und Secret für dich. Die andere Variante (benutzergenerierter API-Key) ist für Entwickler, die ein eigenes Schlüsselpaar hochladen — die brauchst du hier nicht.
3 · Namen vergeben
Zum Beispiel Systemtreue. Der Name ist nur für dich.
4 · Passphrase festlegen
Bitget verlangt eine Passphrase (teils auch „API-Passwort“ genannt).
⚠️ Das ist nicht dein Bitget-Login-Passwort. Du denkst dir hier ein neues aus.
Schreib sie dir sofort auf. Bitget sagt in der eigenen Dokumentation ausdrücklich: Eine vergessene Passphrase lässt sich nicht wiederherstellen — dann bleibt nur, den Schlüssel zu löschen und einen neuen anzulegen.
5 · Berechtigung: Read-only
| Einstellung | Wert |
|---|---|
| Read-only / Nur Lesen | ✅ auswählen |
| Handeln (Trade) | ❌ aus |
| Überweisen (Transfer) | ❌ aus |
| Auszahlen (Withdraw) | ❌ aus |
Wenn du „Read-only“ wählst, sperrt Bitget die Auszahlungs-Berechtigung selbst — sie lässt sich dann nicht mehr anklicken.
6 · Die Bereiche auswählen
Unter der Read-only-Einstellung steht eine Reihe von Bereichen. Sie entscheiden, wo der Schlüssel lesen darf.
Wähl Lesen für Futures und Spot — auch dann, wenn du nur Futures handelst. Systemtreue liest deine Ausführungen und Positionen im Futures-Bereich. Aus dem Spot-Bereich liest es dein Guthaben und deine Käufe und Verkäufe dort. Beides kann in deinen Kontostand und dein Net PnL gesamt einfließen. Was du hier weglässt, bleibt für Systemtreue unsichtbar.
Alles, was darüber hinausgeht — Copy-Trading, Überweisungen, Unterkonten — brauchst du nicht.
7 · IP-Bindung — lass das Feld leer
Bitget bietet an, den Schlüssel an IP-Adressen zu binden. Das klingt nach mehr Sicherheit, passt hier aber nicht: Systemtreue fragt aus einer Cloud-Umgebung ab, deren Adresse sich ändern kann. Es gibt keine feste Adresse, die du eintragen könntest.
Lass das Feld leer. Trägst du eine Adresse ein, kommt der Schlüssel in der Regel gar nicht erst durch: Wir prüfen ihn beim Speichern, und Bitget lehnt unsere Abfrage dann ab („Invalid IP“) — du siehst eine Fehlermeldung und der Zugang wird nicht angelegt.
Und falls er beim Speichern doch durchkommt, hält er nicht: Die Adresse, aus der wir abfragen, kann sich ändern. Dann hört der Abruf später einfach auf, ohne dass bei dir etwas erscheint.
Dein Schutz sind die Leserechte, nicht die IP-Bindung: Ein Schlüssel, der nur lesen darf, kann auch von einer beliebigen Adresse nichts anrichten.
8 · Bestätigen und die drei Werte sichern
Bestätige mit E-Mail-Code und 2FA. Danach zeigt Bitget dir:
- API-Key
- Secret Key — ⚠️ nur ein einziges Mal sichtbar
- dazu deine Passphrase aus Schritt 4
Kopier alle drei an einen sicheren Ort, bevor du die Seite verlässt.
Das trägst du bei uns ein
Geh in Systemtreue auf Einstellungen → API-Keys:
| Feld | Was hinein gehört |
|---|---|
| Börse | Bitget |
| Name | frei wählbar, z. B. Haupt-Bitget |
| API-Key | der API-Key aus Schritt 8 |
| API-Secret | der Secret Key aus Schritt 8 |
| Passphrase | die Passphrase aus Schritt 4 |
Klick auf „Key prüfen & speichern“. Wir fragen bei Bitget nach, ob der Schlüssel wirklich nur lesen darf. Erst wenn das bestätigt ist, wird er gespeichert — verschlüsselt.
Wenn etwas nicht klappt
„Dieser API-Key hat Schreibrechte.“
Beim Erstellen war nicht „Read-only“ gewählt. Du kannst das bei Bitget am Schlüssel bearbeiten. Danach hier erneut versuchen.
„Bitget lehnt die Zugangsdaten ab.“
Meistens ein Tippfehler oder ein Leerzeichen beim Kopieren. Zweithäufigster Grund: die Passphrase stimmt nicht. Die kannst du nicht nachsehen — im Zweifel den Schlüssel bei Bitget löschen und einen neuen anlegen.
Es erscheinen weniger Trades, als du erwartest.
Der häufigste Grund: Ein Bereich aus Schritt 6 fehlt — dann ist dieser Teil deines Kontos für den Schlüssel unsichtbar. Prüf bei Bitget am Schlüssel, ob Lesen für Futures und Spot gesetzt ist.
Systemtreue wertet deine Futures-Trades aus. Was du an der Börse außerhalb von Futures machst, erscheint nicht als Trade. Guthaben außerhalb von Futures zählt trotzdem zu deinem Kontostand, damit er zu deiner Börse passt.
Und unabhängig davon: Systemtreue beginnt mit dem Tag, an dem du den Zugang einrichtest. Was du vorher gehandelt hast, taucht hier nicht auf.
„Read-only-Status konnte bei Bitget nicht bestätigt werden.“
Wir konnten nicht eindeutig feststellen, ob der Schlüssel schreiben darf — und im Zweifel speichern wir ihn nicht. Versuch es später noch einmal.
Sicherheit
- Der Schlüssel kann nur lesen. Selbst wenn er in falsche Hände geriete, ließe sich damit nicht handeln und nichts auszahlen.
- Wir speichern die Zugangsdaten verschlüsselt und geben sie nie an den Browser zurück.
- Du kannst den Zugang jederzeit in Systemtreue löschen oder bei Bitget den Schlüssel widerrufen. Beides wirkt sofort.
- Gib API-Key, Secret Key und Passphrase niemals an Dritte. Kein seriöser Anbieter fragt danach — und wir auch nicht.
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